RUTHS WIRKSTOFF-LEXIKON · Ruth Fisahn · Apothekerin

🧪 AHA in der Hautpflege

Glykolsäure und Milchsäure: Exfoliation mit Augenmaß

Alpha-Hydroxysäuren wie Glykol- und Milchsäure werden in Kosmetik zur Exfoliation eingesetzt.

Auf einen Blick: Entscheidend sind immer das konkrete Produkt, seine Formulierung, Anwendung und individuelle Verträglichkeit.

Was sind AHA?

AHA sind organische Säuren. In Hautpflege sind vor allem Glykolsäure und Milchsäure verbreitet. Wirkung und Verträglichkeit hängen stark von Konzentration, pH-Wert, Formulierung, Kontaktzeit und Anwendungshäufigkeit ab.

Was können AHA bewirken?

Klinische Untersuchungen zeigen, dass AHA die Hautoberfläche glatter erscheinen lassen können. Gleichzeitig sind Brennen, Rötung oder Irritation möglich, besonders bei intensiver Anwendung.

Wie anwenden?

  • Langsam beginnen und nicht täglich starten.
  • Nicht mehrere Peelingprodukte gleichzeitig neu einführen.
  • Bei Reizung Frequenz reduzieren.
  • Tagsüber Sonnenschutz einplanen.

💡 Merksatz: Mehr Säure ist nicht automatisch mehr Hautpflege.

Häufige Fragen zu AHA

Was ist der Unterschied zwischen Glykol- und Milchsäure?

Beide gehören zu den Alpha-Hydroxysäuren. Sie unterscheiden sich jedoch in Molekülgröße und Formulierungseigenschaften. Wie ein Produkt wirkt und vertragen wird, lässt sich deshalb nicht allein am Säurenamen ablesen.

Muss AHA täglich verwendet werden?

Nein. Gerade zu Beginn ist eine niedrigere Anwendungsfrequenz oft sinnvoller, um die Verträglichkeit einzuschätzen.

Warum gehört Sonnenschutz zur AHA-Routine?

Exfolierende Routinen sollten nicht isoliert betrachtet werden. Tagsüber gehört ein geeigneter UV-Schutz zu einer sorgfältig aufgebauten Hautpflege.


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Quellen & wissenschaftliche Einordnung

Hinweis: Allgemeine Information – keine individuelle medizinische Beratung oder Diagnose. Bei ausgeprägten, unklaren oder anhaltenden Hautveränderungen bitte ärztlich abklären lassen.